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Fertig – Gedanken zu der Zeit danach.

Designer sein. Ein Traum. Immer Neues schaffen. Jeden Tag Kreativität. Diese gewisse Aura des Besonderen ausstrahlen. Wer wünscht sich so einen Beruf nicht, der uns über die Dinge stellt: wir betrachten schliesslich alles von einer verschobenen und privilegierten Perspektive aus. Wir sezieren die Realität, autopsieren die Verfehlungen unserer Konkurrenten, um diese anschliessend erneut in einer “besseren” Version dem Markt mit vorauseilend mit grossen Worten anzupreisen. Passen wir nicht auf, so fügen wir uns nicht nur einem Kreislauf der (Design-)Dinge, sondern bauen unser eigenes Laufrad im Eitelkeitenkäfig.

GRID – ein Personality-Magazin für die Designbranche?

Am 6. November 2012 ist die erste Ausgabe der Designzeitschrift GRID erschienen. GRID? Das steht für Grafikdesign (GR) und Industriedesign (ID). Neben News, einem Theoriebeitrag, sowie Artikeln zu aktuellen Designthemen vertieft sich die erste Ausgabe im Thema „Start“. Dazu werden Designer besucht und befragt – heraus kommen Interviews, Porträts und Berichte. Die Autoren schreiben also nicht über Design, sondern lassen Designer und ihre Umgebung sprechen. Da gibt’s viel zu lesen – so sieht es zunächst aus.

DE-MYSTIFYING METHODS Endlich glauben, was wir längst wissen

Der Kampf ist vorbei. Zumindest das radikale Ringen um die Disziplin Design als eine Theorie erzeugende Erkenntnismaschine scheint ausgestanden. So stellte sich zumindest die Jahrestagung 2012 der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und Forschung (DGTF) mit dem Titel DE-MYSTIFYING METHODS in Hildesheim dar. Eine Chance darauf, “endlich zu glauben, was wir längst wissen”.

dgtf tagung in hildesheim 2012