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Formfächer – Formguide

 

Farbfächer zeigen Farbsysteme auf und helfen, Farben zu vergleichen und anzuwenden. Ein Formfächer tut das selbe mit Formen. Aber wie und wo werden hier die Begriffe mit den Beschaffenheiten zusammengebracht? Dieses Kabinettstückchen vollbringt der Formfächer, er bringt Bezeichnungen für formale Beschaffenheiten mit geeigneten Bildbeispielen zusammen. So dient zum Beispiel Mario Bottas “Seconda” Armchair von 1982 zur Anschauung der Begriffe “walzenförmig”, “axial” und “Langlochmuster”, das auf Englisch übrigens “slot hole pattern” heißt. Solche und 99 andere amüsante Offenbarungen erlebt man beim hin- und herblättern. Und je mehr man mit ihm spielt, desto zutraulicher wird er und desto mehr nützliche oder heitere Anwendungen fallen einem ein.

Sein Ziel, Begriffe des Design zu dokumentieren ist ersteinmal dadurch mit voller Punktzahl erreicht, dass der Fächer als Übersetzungstool zwischen deutscher und englisch/internationaler Designsprache dient und so zum Beispiel im Auslandssemester vor peinlichen Westerwave-Momenten schützt.

Die gezeigten Beispiel-Produkte werden ergänzt durch kurze Anmerkungen zur Formensprache des Gegenstands oder des Entwerfers. Der Fächer ist besonders für Studierende des Fachs Produkt-Design ein kurzweiliges Tool, um sich mit den wichtigen Bezeichnungen für Formen zu befassen, eine Sprache zu finden. Denn wer auch per Sprache eine Form gut beschreiben kann, kann nicht nur in die kritische Diskussion einsteigen, sondern bekommt auch den Auftrag.

 

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Ein Kommentar

  1. design und sprache –

    mehr unter
    http://www.designterm.com