Meistkommentiert

Suche


Schlagworte


Titel


Archiv


Schließen

Wer schreibt Designgeschichte?

Vom 3. bis zum 4. Mai tagte die Gesellschaft für Designgeschichte in Berlin im Werkbundarchiv in Berlin zum Thema „Design Sammeln.“ Bereits am ersten Tagunsgtag wurde deutlich, auf welch unsicherem Fundament sich die Forschung der Designgeschichte und die Verwaltung von Designsammlungen in Deutschland gründen. Die Auffassungen von dem, was als sammelnswert, was als Design und was als Kunst gilt, gehen weit auseinander. Die alte Debatte um die Abgrenzung von Design, Kunst und Kunsthandwerk scheint noch immer aktuell zu sein. Ein Bericht von Mara Recklies.

Weiterlesen ->
museum der dinge - design sammeln

GENDER

SCHWANZMUSCHI! Könnte eine Beleidigung unter heutigen Jugendlichen sein. Beleidigt wird ein männlicher Jugendlicher, den sie nicht in die Schublade »Mann« stecken können. Verwirrung! Ab wann ist männlich dann überhaupt männlich und vor allem, ab wann ist man bitte eine Schwanzmuschi? Eckhard Berchner über das Design der Geschlechterrollen.

Weiterlesen ->
eckhard_berchner_gender

WAS AUS DESIGN WURDE

“Wirklich interessiert aber war ich an Gründen, egal wofür. Warum waren die Dinge so, wie sie nun ein mal waren? Wer sorgte dafür? Wer entschied, dass etwas so und nicht anders war? Dieses Warum wollte mir nicht mehr aus dem Kopf…” – Designkritik Newcomer und Basler Masterstudent Simon Felix Tarantik beschreibt das Werden eines denkenden Designers in seinem exemplarischen Rückblick auf ein Designstudium…

Weiterlesen ->
Tarantik_Felix_201303

Die „Öffnungszeiten“ – ein in sich geschlossenes System?

Eine neue Ausgabe der „Öffnungszeiten – Papiere zur Designwissenschaft“ ist am 30. Oktober 2012 erschienen. Seit 1996 gibt Felicidad Romero-Tejedor, Professorin für das Design digitaler Medien an der FH Lübeck, diese Zeitschrift heraus – relativ unbemerkt von der Design-Öffentlichkeit. Die 26. Ausgabe (!) erscheint nun erstmals bei Kassel University Press auch als PDF-Download. Damit ist die größere Verbreitung jedenfalls technisch gesichert.

Weiterlesen ->
Seite aus den "Öffnungszeiten"

Die Poesie des Funktionalen – Wettbewerb

Marianne Brandt – dieser Name steht für eine besondere Handschrift in der Produktkultur der Moderne. Er steht zugleich für eine der selbstbewusstesten Entwerferinnen am Bauhaus. Ihre Arbeit in Erinnerung zu halten, den vorbildlichen Charakter darin darzustellen und weiterzureichen, ist Ziel des Internationalen Marianne Brandt Wettbewerbs.

Weiterlesen ->

Mit Inhalt – die neue form

Die neue form Nr. 245 titelt plakativ: ME – WE. Es ist das Kürzel des „Focal Theme“: Sharing – vom Ich zum Wir. Nicht gerade am Puls der Zeit, wo doch Sharing und sein politischer Arm (die Piratenpartei) inzwischen einen schlechten Ruf bekommen haben? Macht doch nichts! In der form wird hinterher- und nachgedacht.

Weiterlesen ->

GRID – ein Personality-Magazin für die Designbranche?

Am 6. November 2012 ist die erste Ausgabe der Designzeitschrift GRID erschienen. GRID? Das steht für Grafikdesign (GR) und Industriedesign (ID). Neben News, einem Theoriebeitrag, sowie Artikeln zu aktuellen Designthemen vertieft sich die erste Ausgabe im Thema „Start“. Dazu werden Designer besucht und befragt – heraus kommen Interviews, Porträts und Berichte. Die Autoren schreiben also nicht über Design, sondern lassen Designer und ihre Umgebung sprechen. Da gibt’s viel zu lesen – so sieht es zunächst aus.

Weiterlesen ->

DE-MYSTIFYING METHODS Endlich glauben, was wir längst wissen

Der Kampf ist vorbei. Zumindest das radikale Ringen um die Disziplin Design als eine Theorie erzeugende Erkenntnismaschine scheint ausgestanden. So stellte sich zumindest die Jahrestagung 2012 der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und Forschung (DGTF) mit dem Titel DE-MYSTIFYING METHODS in Hildesheim dar. Eine Chance darauf, “endlich zu glauben, was wir längst wissen”.

Weiterlesen ->
dgtf tagung in hildesheim 2012

Neu lesen: Texte zum problemorientierten Design

Der Hamburger Adocs-Verlag ist ein Kleinstverlag, eher eine Initiative. Denn die “Studienhefte zum problemorientierten Design” mit Texten u.a. von Horst Rittel, Lucius Burkhardt, Andreas Brandolini, Chup Friemert entdecken Fragen und Haltungen des Designs dort neu, wo sie in Vergessenheit gerieten.

Weiterlesen ->
Rittel Die Denkweise von Designern

Fiasco – ma non troppo

Fehler sind wie Petersilie – immer dabei. Insbesondere aber sind Entwurfsprozesse ausserordentlich heikel und naturgemäss fehleranfällig. Darüber zu reden ist kein Fehler:
Fiasco – ma non troppo
Vom Designfehler zum Fehlerdesign

21. Designtheoretisches Symposion der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
8.-10. November 2012 im Volkspark Halle (Saale)

Weiterlesen ->
KLECKS

Kritisches Design ist unsichtbar?!

Von April bis Juli 2012 beschäftigten sich an der Universität der Künste Berlin (Studiengang “Visuelle Kommunikation”) in enger Kooperation die beiden Seminare “angewandt” (Leitung: Franziska Morlok) und “theoretisch” (Leitung: Martin Conrads) mit den Themenkomplexen “Critical Graphic Design” und “Designkritik”. Aus den Einblicken in aktuelle und historische Diskurse und kritische Praktiken entstanden von Woche zu Woche Resolutionen, die wir unter der Rubrik ITEM in den nächsten Wochen präsentieren. Mehr zu den Hintergründen…

Weiterlesen ->

Keine Profession der Bequemlichkeiten: Interview mit Moritz Grund

Moritz Grund ist mit seinem Text “Einhundert – der Designer und die Dinge. Ein Selbstversuch” diesjähriger Preisträger des BF-Preises für designkritische Texte, der am Montag, den 17. September in Berlin verliehen wird. Der 1980 geborene Absolvent der Berliner Universität der Künste beschreibt darin sein Verhältnis zu den Dingen anhand von Textfragmenten, Lebensstationen, Beziehungen und Menschen. […]

Weiterlesen ->
Moritz Grund

BF-Preis Verleihung 2012

Kann man mit hundert Dingen leben? Mit dieser Frage begann Moritz Grund einen mehrjährigen Selbstversuch, den er in Form von Text-Fragmenten zu einem einzigartigen Dokument verarbeitet hat.
EINHUNDERT. Der Designer und die Dinge – ein Selbstversuch von Moritz Grund (Universität der Künste Berlin). Am 17. September wird ihm dafür in Berlin der “Wilhelm-Braun-Feldweg Förderpreis für designkritische Texte” verliehen.

Weiterlesen ->
bf-preis 2012 einhundert

Hartz IV Möbel.com konstruieren statt konsumieren

Hinter dem Begriff “Harz IV Möbel” erwartet man die Versorgung sozial benachteiligter, womöglich sogar (Hilfe!) bildungsferner gesellschaftlicher Gruppen mit Möbeln. “konstruieren statt konsumieren” ist der Titel des ersten Buches vom Initiator der DIY-Initiative hinter dem Begriff und Nutzerinnen und Nutzern hinter dem Projekt, die eher nicht für Bedürftigkeit nach Hartz IV stehen. “Hartz IV-Möbel”, das sind Selbstbauanleitungen für einfache Schreinerarbeiten mit dem Design der Moderne die der Architekt Le Van Bo kostenlos unter die Leute bringt. Eine Gegenleistung für die Baupläne verlangt er dann doch: Es sind die Geschichten der Menschen, die die Möbel dann bauen. Klingt gut. Aber ist der Zeichen-Tausch eigentlich eine Alternative oder nur eine besonders perfide Version des Kapitalismus? Zeit, etwas Kritik an “Hartz IV-Möbel” zu üben.

Weiterlesen ->