Meistkommentiert

Suche


Schlagworte


Titel


Archiv


Schließen

The Difference between Critique and Criticism

Critique or Criticism? Criticism finds fault/Critique looks at structure
Criticism looks for what’s lacking/Critique finds what’s working…

Weiterlesen ->

Der Müllmann ist da NOVUM 4/12

Der Müllmann ist da! – Sag ihm wir brauchen nichts! Dieser Gag von Groucho Marx bringt auf den Punkt, was selbst die europäischen Abfallrichtlinien auch nicht besser sagen können. Die Definition dessen, was Abfall und was Produkt ist, ist nämlich nicht zu klären. Das was übrigbleibt, wenn die Show vorbei ist, ist Müll. Die Kompetenz von Designern, sich mit der anderen Seite ihrer Arbeit, deren Hinterlassenschaften und Folgen zu beschäftigen, ist noch gering.

Weiterlesen ->

Herzlichen Glückwunsch, design report!

Du warst nie die schönste unter den Zeitschriften, aber immer fleißiger Erfüllungsgehilfe der Information. Mit Kleinstbesetzung Höchstleistung zu vollbringen und trotz Krise der Medien immer noch dem Namen “Report” Ehre zu machen, das hast Du geschafft. Und das ist etwas Seltenes und Schönes.Tanzen konntest Du nie besonders gut.

Weiterlesen ->
Designreport wird 25

Publikumserfolg = temporär!

Während sich die meisten internationalen Museen auf die klassischen Museumsaufgaben wie das Sammeln, das Bewahren und das Ausstellen von Exponaten sowie der nicht minder aufwändigen Verwaltung konzentrieren, hat sich daneben ein neuer Trend zur Eventkultur ausgeprägt. Metropolen locken mit Festivals, Biennalen und Design-Highlights en masse. Abgeleitet könnte die Formel lauten: Langfristigkeit ≠ Publikumserfolg oder anders formuliert: Publikumserfolg = temporär!

Weiterlesen ->
http://www.flickr.com/photos/practise/

RETHINKING GARBAGE – 6.7.12 BMW Guggenheim Lab

Müll ist unangenehm, Müll dient als Vehikel für Moral, Ethik und Voreingenommenheit – am Müll scheiden sich die Geister. Müll hängt an Konsum- und Entsorgungssystemen, belastet die Umwelt, vergiftet den Körper – Müll dient aber auch als wertvoller Rohstoff.
Der Workshopnachmittag “Rethinking Garbage” am Freitag, 6.7.2012 im BMW Guggenheim Lab am Berliner Pfefferberg visualisiert in einer Spielanordnung bereits existierende Strategien im Umgang mit dem Thema Müll und versucht Gefühle, Erinnerungen und Utopien welche wir Konsumenten angesichts des komplexen Problems verspüren zu erfragen und zu dokumentieren.

Weiterlesen ->

Call for Papers: Handwerk und Design

Die Uni Wuppertal sucht Beiträge für eine Buchpublikation zum Thema Handwerk und Design und der Frage nach einer Re-Positionierung der Designgeschichte. Die Publikation soll voraussichtlich im Sommer 2013 erscheinen. Darüber hinaus ist ein Symposium geplant, das für den 26./27. April 2013 anberaumt ist.

Weiterlesen ->

Recycling: Exkursion zu ALBA

Es ist eine Freude die Perfektion zu sehen mit der diese Fabrik arbeitet. Sie stellt nichts her sondern das was sie verarbeitet ist Müll – unser Müll. Die ALBA Sortier Anlage in Berlin Mahlsdorf: Hier laufen pro Jahr 140000 Tonnen Plastikmüll durch die Förderbänder, Reißschnecken und Sortiertrommeln…

Weiterlesen ->

Shanzhai. Kopierkultur in China – von Paul Ertel

Das grundlegend andere Verständnis von Kopie und Original sorgt in China für einen unverkrampfteren Umgang mit Nachahmungen. Dabei entstand in den letzten Jahren eine hochinteressante Produktkultur, die durchaus Parallelen zum europäischen Open Design aufweist: Shanzhai.Der Neologismus Shanzhai beschreibt auf chinesisch die offensichtliche Imitation. Das Wort bedeutet in der genauen Übersetzung Bergfestung und nimmt Bezug auf eine überlieferte Geschichte, in der Banditen Güter von den Reichen stahlen, um die Armen zu unterstützen. Eine asiatische Robin Hood Bande sozusagen. Es bezieht sich aber auch auf kleine Bergdörfer, die Hauptproduktionsorte für die zahlreichen Fälschungen bekannter Markenartikel sind. Paul Ertel über die Produktkultur hinter Shanzhai.

Weiterlesen ->

Designkritik diskutiert im betahaus | betasalon #5: MÜLL

Das Problem mit dem Müll ist in Wirklichkeit ein Problem mit dem Konsum. Denn laut aktueller Studien haben arme Menschen in der Regel eine positivere Ökobilanz als die, die sich als besonders umweltbewusst empfinden, im Bioladen kaufen und sich für ökologisches Design interessieren. (Sinusstudie Umweltbewusstsein 2010). Im Durchschnitt erzeugt 450 kg Müll jeder Deutsche im Jahr, der europäische Wert liegt bei 513 kg, wobei nicht alle Länder so eine hohe Recyclingrate wie die BRD aufweisen können (48%). (Quelle: Umweltbundesamt) Was können wir tun, um dem Dilemma von Ökonomie und Ökologie in Zukunft zu begegnen? Designkritik.dk diskutierte im betahaus | Berlin mit dem Kulturlabor Trial & Error, mit Designerin Susanne Hausstein und Sabine Thümler von der Berliner Stadtreinigung.

Weiterlesen ->
betasalon_muell-14

Open Design: Dilemma und Chance

Was wäre, wenn sich jede Idee durch viele involvierte Köpfe so frei entfalten dürfte, wie es ihr bekommt? Wenn es keinen hohen ethischen Preis mehr für jede Jeans, jedes Handy, jedes Möbelstück zu opfern gäbe? Und wenn sich jeder gute Dinge auch leisten könnte, die nicht tausende Kilometer zurücklegen mussten, um schon nach zwei Jahren kaputt zu gehen?
Simon Frambach über OPEN DESIGN als große Symbiose und den Moment, in dem wieder “warum” gefragt wird.

Weiterlesen ->

Warum Gestalten…

Der Begriff Design ist überpräsent. Trotzdem zeichnet die Disziplin eine große Unentschlossenheit aus, zu definieren, was sie eigentlich ausrichtet.

Weiterlesen ->
can design change the world inside-out?

betascript

betascript – Eindrücke vom Betasalon in einer gemeinschaftlichen Notiz. Idee: Le Van Bo

Weiterlesen ->
betascript-1

Kritik Newcomer: Modell versus Rendering

Erliegen die Gestalter der Spekulation im virtuellen Raum? Von Annika Frye.

In Gestaltungsprozessen sind digitale tools am Werk. Im Gestaltungsprozess findet also ein ständiger Wechsel zwischen analogen und digitalen Werkzeugen statt: dem Modell liegt eine technische Zeichnung zugrunde, die am Rechner angefertigt wurde. Gleichzeitig wird die digitale Darstellung immer wieder den Erkenntnissen, die man im Modellbau gewinnt, angepasst. Inmitten all dieser Prozesse von Realisierung im »echten« Raum und Digitalisierung im »virtuellen« Raum nehmen Renderings eine merkwürdige Position ein, sie scheinen bereits ein »echtes« Produkt abzubilden: Ein Rendering suggeriert das »Nachher« eines Entwurfs in einem »Vorher«.

Weiterlesen ->
annika frye

Kritik Newcomer: Warum gestalten? Bericht vom Symposium der HFBK

Warum Gestalten – ein Bericht vom HFBK Symposium am 9. Februar 2012. Von Matthias Friederich

Die Ausgangsfrage des Symposium an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg erscheint vage. „Warum gestalten?“ fragt der Titel der Veranstaltung. In gedrängter typographischer Anlage gliedern die Schriftzeichen in rötlich-oranger Einfärbung vollflächig die Flyer und Plakate. Das Zentrum der Plakate markiert ein Fragezeichen, welches um 90° gekippt und auf die ganze Seitenbreite skaliert unverhältnismäßig groß erscheint. Werden so Fragen hinterfragt? So erfährt die Fragestellung im Gestus des Schriftbildes einen appellhaften Ausdruck, doch den Kontext des Appells sucht man im Text zur Veranstaltung vergebens: „Warum Gestalten? – Weil Design die Welt verändert“ steht dort als ‘vorläufige Antwort’.

Weiterlesen ->