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#PopKulturBerlin

Zeitgeist ist das, was Berlin seit jeher richtig versteht. Kontraste, polarisierende Meinungen, kulturelle Welten: das alles prallt in dieser Stadt aufeinander. Zeitzeugen-Generationen des geteilten und wiedervereinigten Berlins, die Hiergebliebenen und Dazugezogenen sind im Austausch, fortwährend. Die Energie, der Wandel und die andauernden Veränderungen sind in dieser Stadt spürbar. Berlin vermag aus dem Nichts, etwas zu erschaffen, Lücken zu schliessen, […]

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Hartz IV Möbel.com konstruieren statt konsumieren

Hinter dem Begriff “Harz IV Möbel” erwartet man die Versorgung sozial benachteiligter, womöglich sogar (Hilfe!) bildungsferner gesellschaftlicher Gruppen mit Möbeln. “konstruieren statt konsumieren” ist der Titel des ersten Buches vom Initiator der DIY-Initiative hinter dem Begriff und Nutzerinnen und Nutzern hinter dem Projekt, die eher nicht für Bedürftigkeit nach Hartz IV stehen. “Hartz IV-Möbel”, das sind Selbstbauanleitungen für einfache Schreinerarbeiten mit dem Design der Moderne die der Architekt Le Van Bo kostenlos unter die Leute bringt. Eine Gegenleistung für die Baupläne verlangt er dann doch: Es sind die Geschichten der Menschen, die die Möbel dann bauen. Klingt gut. Aber ist der Zeichen-Tausch eigentlich eine Alternative oder nur eine besonders perfide Version des Kapitalismus? Zeit, etwas Kritik an “Hartz IV-Möbel” zu üben.

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RETHINKING GARBAGE – 6.7.12 BMW Guggenheim Lab

Müll ist unangenehm, Müll dient als Vehikel für Moral, Ethik und Voreingenommenheit – am Müll scheiden sich die Geister. Müll hängt an Konsum- und Entsorgungssystemen, belastet die Umwelt, vergiftet den Körper – Müll dient aber auch als wertvoller Rohstoff.
Der Workshopnachmittag “Rethinking Garbage” am Freitag, 6.7.2012 im BMW Guggenheim Lab am Berliner Pfefferberg visualisiert in einer Spielanordnung bereits existierende Strategien im Umgang mit dem Thema Müll und versucht Gefühle, Erinnerungen und Utopien welche wir Konsumenten angesichts des komplexen Problems verspüren zu erfragen und zu dokumentieren.

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Designkritik diskutiert im betahaus | betasalon #5: MÜLL

Das Problem mit dem Müll ist in Wirklichkeit ein Problem mit dem Konsum. Denn laut aktueller Studien haben arme Menschen in der Regel eine positivere Ökobilanz als die, die sich als besonders umweltbewusst empfinden, im Bioladen kaufen und sich für ökologisches Design interessieren. (Sinusstudie Umweltbewusstsein 2010). Im Durchschnitt erzeugt 450 kg Müll jeder Deutsche im Jahr, der europäische Wert liegt bei 513 kg, wobei nicht alle Länder so eine hohe Recyclingrate wie die BRD aufweisen können (48%). (Quelle: Umweltbundesamt) Was können wir tun, um dem Dilemma von Ökonomie und Ökologie in Zukunft zu begegnen? Designkritik.dk diskutierte im betahaus | Berlin mit dem Kulturlabor Trial & Error, mit Designerin Susanne Hausstein und Sabine Thümler von der Berliner Stadtreinigung.

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betasalon_muell-14

Designer dürfen denken. Diskussion Samstag 9.6.12 Open Talks DMY Festival Berlin

Designer dürfen denken – und wie kann man das fördern? Der BF-Preis ist der einzige Förderpreis, der designkritische Texte von Design-Studierenden und -Absolventen prämiert. Auf dem Podium der diesjährigen Open Talks des Berliner DMY Festivals sprechen ehemalige Preisträgerinnen und Preisträger mit Lucas Verweij und Egon Chemaitis

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BF-Preis Designliteratur

Diskussion: DK @ betasalon #4

Diskussionsveranstaltung betasalon im betahaus Berlin Kreuzberg am 1. März 2012:

Design zwischen Styling und Weltrettung – Design ist überall. Ob Nail-Design oder Social Design –
wie relevant und wichtig ist Design heute eigentlich? Ist Design nur Konsum und Oberfläche oder spielen Designer bei der Lösung der Probleme von morgen wie Klimawandel, Ökologie, alternde Gesellschaft usw. wirklich eine Rolle, und wenn ja, welche?

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designsosse

Deutsches Designmuseums Beteiligungsfalle

Ups! Einige Wochen nach der klangvollen Verlautbarung des Vorhabens eines “deutschen Designmuseums” und des Aufrufes des Rats für Formgebung, sich auf der Webplattform zum Projekt an der Diskussion um das Museumskonzept zu beteiligen, muss man sich fragen, ob das Projekt brach liegt. Denn was sonst könnte sonst die Erklärung dafür sein, dass erst letztlich im […]

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Deutsches Designmuseum, Museumsverwaltung

Endlich: Deutsches Designmuseum
Der Rat für Formgebung plant ein Deutsches Designmuseum. Den Prozess dafür will es offen halten und vorerst Vorschläge über die Website www.deutschesdesignmuseum.de sammeln.

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deutschesdesignmuseum

Kritik Newcomer – Das Macbook ist Neokitsch?

Kritik Newcomer – Marcus Rückewoldt KH Weissensee
Designkritik will vermitteln, wie wir mit Texten zum Design umgehen. Besonders liegt uns der gestalterische Nachwuchs am Herzen. In unserer Reihe Kritik Newcomer stellen wir Textentwürfe vor, die Design-Studierende unter unserer Regie erarbeitet haben.

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Designkritik füttert: Contentpartnerschaft mit creative-city-berlin.de

Eine Information in eigener Sache: Wir freuen uns, dass wir ab sofort Contentpartner der Berliner Plattform Creative-City-Berlin sind.

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Es werden noch Regale gebaut – das Lesikon der visuellen Kommunikation

Das Lesikon von der Berliner Kommunikationsdesignerin Juli Gudehus könnte, wäre es nicht so dick, die ideale Reiselektüre sein. Indessen hätte man am selben Inhalt auf dem “Kindle” aber leider nur halb so viel Spaß an den freien Assoziationen der Autorin und ihren 3513 Co-Autoren. Assoziationen, die sich aus dem Alltag der Visuellen Kommunikation zu einer Tag-Cloud von 9704 Begriffen in liebevoll collagierter Dünndruck-Schwarte vereinen.

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Überkreativität = Minderbezahlung?

Welche Stadt fällt ihnen bei dem Begriff „Überkreativität“ ein? New York – das Kreativ-Mekka? Shanghai? London? Uns von designkritik fällt natürlich direkt Berlin ein. Warum? Jedem Deutschen sollte es nicht entgangen sein, dass die Hauptstadt auf ihre kreative Bevölkerung besonders stolz ist und auf das Image der rastlosen, trashigen und experimentellen Metropole setzt. Früher lautete das Argument für einen Umzug nach Berlin: günstige Lebenshaltungskosten, billige Mieten für riesige Ateliers – man könnte die Liste noch um zahlreiche Punkte erweitern. Aber seit selbst das Parken in Mitte Geld kostet, leitet sich folgende Fragestellung ab: wie gut verdienen die Hauptstadt-Kreativen eigentlich?

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einfach

Einfach
Hannes Böhringer, Hans Hansen, Axel Kufus (Hrsg.)
„Einfach ist also ekstatisch. Es glückt, ewenn es mir gelingt, aus den Umständen meiner selbst herauszukommen.“ (Hannes Böhringer, einfach)
Die Einfachheit, die Böhringer meint, scheint fast ein Gegenmodell zu dem zu sein, als was Design sich heute inszeniert. Das Entwerfen selbst ein Dschungel an Information, Werten, Medien.

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Das Projekt ist die Welt – Jerszy Seymour bei Esther Schipper

Jerszy Seymour zeigt Einrichtungsgegenstände in der Galerie Esther Schipper. Und entgegen aller Bedeutungsversessenheit zeitgenössischen Designs sind die Dinge zum Gebrauch bestimmt und deuten an, was Design ist: Service.

Via http://www.artnet.de

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