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Me, myself and my Weltentwurf

Autorendesign, kollektive Individualisierung und die Unmöglichkeit der klassischen Kritik im Design.

„Sei du selbst! Lad‘ Dir die Blaupausen deiner Möbel im Web herunter, verändere Sie, leb deinen Style! Nimm Dein Leben in Deine Hände und zeig, wer Du bist!“ – Design ist der Schlüssel dazu! Es ist nicht mehr hauptsächlich funktional und praktisch, es ist die Methode zur Verwirklichung der maximalen Authentizität und zum Ausdruck von Stimmungen und Identitäten. Nicht das einzelne Objekt, sondern Prozesse, Methoden, Marken und Strategien sind Gegenstand der Designpraxis. Design, der große bunte Vermittler zwischen Objekt und Konsument erfindet sich dabei auch immer wieder selbst neu. Und die Kritik? Die Kritik des Designs muss sich auch erneuern.

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Weit weg statt nur dabei

Es gibt immer mehr Designbüros und Werbeagenturen; dazu eine Unzahl von Werbetechnikern, Web-Designern, Mediengestaltern, Mediaberatern – und da machen mittlerweile alle alles.

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Politik. Bildung. Design.

Die vergessene Dreifaltigkeit – Schauen wir genau hin: Alle drei Begriffe beschreiben den gleichen Prozess, der zu einer Ordnung von einzelnen Informationen, Ideologien, Einheiten führt. Alles soll sich im Ganzen fügen, verbinden, sammeln, formen. Politik gestaltet unsere tägliche Ordnung. Auch wenn wir es nicht zugeben, wir bevorzugen es, alles in verlässlichem Zustand vorzufinden. Laut einer der gängigsten Definitionen lässt uns Bildung “mehr Mensch sein” – Der gesellschaftskritische Schriftsteller Wilhelm Raabe stellte zurecht fest: „Dem ungebildeten Menschen erscheint alles als Einzelheit, dem Gebildeten alles im Zusammenhange. (…)“. So fügt sich Design nahtlos hier an und gibt diesem Streben nach Struktur und Zusammenhang schließlich die Form. Doch inwiefern ist diese Kenntnis von dieser Dreifaltigkeit für uns Designer dienlich?

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Das Ende der Disziplinen

Wohin bewegt sich die Kunst? – Betrachtet man die Gegenwart, liegt die Antwort nah: in Richtung Angewandte! Oder ist es vielleicht doch andersherum?

Auf der diesjährigen Venedig Biennale präsentiert sich die Kunst in Gestalt(ung). Was im Deutschen Pavillon unter der kuratorischen Leitung von Nicolaus Schafhausen von Liam Gillick als Küchenpräsentation mit Haustier gezeigt wurde, sorgte nicht nur für Verwirrung beim Kunstpublikum, sondern hinterfragte die Disziplin Kunst. Ist die Darstellung einer aus Tannenholz gezimmerten Küche nun Kunst oder doch schon Design? Oder entsprachen die bisherigen Arbeiten von KünstlerInnen wie beispielsweise Isa Genzken und Martin Kippenberger viel mehr der Erscheinungsform Kunst als es Liam Gillicks Werk gelingt?

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Dr. René Spitz – Designkritik: Max und Moritz

Max und Moritz, die Designklassiker von Bauhaus-Legende Wilhelm Wagenfeld (über den ein Kollege mal sagte, er habe einfach zu dicke Finger …

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Sachlich, mündig, jung …? Kritiker gesucht!

Was ist Designkritik? Ein verschwindende Disziplin? Ein durch Marketing und Medienwechsel in die Bedeutungslosigkeit verzerrtes Genre? – Nein, behaupten die Initiatoren der Plattform designkritik.dk und stellen eine unabhängige Plattform zur Diskussion. Der Artikel erschien in der Ausgabe 07/2009 der Zeitschrift Novum.

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