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Fertig – Gedanken zu der Zeit danach.

Designer sein. Ein Traum. Immer Neues schaffen. Jeden Tag Kreativität. Diese gewisse Aura des Besonderen ausstrahlen. Wer wünscht sich so einen Beruf nicht, der uns über die Dinge stellt: wir betrachten schliesslich alles von einer verschobenen und privilegierten Perspektive aus. Wir sezieren die Realität, autopsieren die Verfehlungen unserer Konkurrenten, um diese anschliessend erneut in einer “besseren” Version dem Markt mit vorauseilend mit grossen Worten anzupreisen. Passen wir nicht auf, so fügen wir uns nicht nur einem Kreislauf der (Design-)Dinge, sondern bauen unser eigenes Laufrad im Eitelkeitenkäfig.

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Der Müllmann ist da NOVUM 4/12

Der Müllmann ist da! – Sag ihm wir brauchen nichts! Dieser Gag von Groucho Marx bringt auf den Punkt, was selbst die europäischen Abfallrichtlinien auch nicht besser sagen können. Die Definition dessen, was Abfall und was Produkt ist, ist nämlich nicht zu klären. Das was übrigbleibt, wenn die Show vorbei ist, ist Müll. Die Kompetenz von Designern, sich mit der anderen Seite ihrer Arbeit, deren Hinterlassenschaften und Folgen zu beschäftigen, ist noch gering.

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Publikumserfolg = temporär!

Während sich die meisten internationalen Museen auf die klassischen Museumsaufgaben wie das Sammeln, das Bewahren und das Ausstellen von Exponaten sowie der nicht minder aufwändigen Verwaltung konzentrieren, hat sich daneben ein neuer Trend zur Eventkultur ausgeprägt. Metropolen locken mit Festivals, Biennalen und Design-Highlights en masse. Abgeleitet könnte die Formel lauten: Langfristigkeit ≠ Publikumserfolg oder anders formuliert: Publikumserfolg = temporär!

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Warum Gestalten…

Der Begriff Design ist überpräsent. Trotzdem zeichnet die Disziplin eine große Unentschlossenheit aus, zu definieren, was sie eigentlich ausrichtet.

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can design change the world inside-out?

PROKRASTINATION IN DER GESTALTUNG – Novum 12/11:

Aufschieben. Schieben wir das Projekt nach hinten, den Input auf später, das Feedback auf morgen. Arbeiten wir, doch nicht heute. Und Sie, der Kunde? Sie bezahlen doch eh später. Also: Alles gut!

Unsere Designkritik-Kolumne aus NOVUM 12/11

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Der Kreislauf der Prokrastination

The Big F_ke. Piraterie bedeutet Freiheit?

Wir begegneten dem Fall Helene H. in den vergangenen Tage en masse. Und für alle jene, die ihr aus dem Weg gehen konnten: es handelt sich um diese 17-jährige (mittlerweile 18-jährige) deutsche Autorin, namens Hegemann, die mit ihrem Erstlingswerk “Axolotl Roadkill” die Besteller-Listen stürmte, um dann anschließend der Feuilleton-Hetzjagd davon zu laufen.

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Me, myself and my Weltentwurf

Autorendesign, kollektive Individualisierung und die Unmöglichkeit der klassischen Kritik im Design.

„Sei du selbst! Lad‘ Dir die Blaupausen deiner Möbel im Web herunter, verändere Sie, leb deinen Style! Nimm Dein Leben in Deine Hände und zeig, wer Du bist!“ – Design ist der Schlüssel dazu! Es ist nicht mehr hauptsächlich funktional und praktisch, es ist die Methode zur Verwirklichung der maximalen Authentizität und zum Ausdruck von Stimmungen und Identitäten. Nicht das einzelne Objekt, sondern Prozesse, Methoden, Marken und Strategien sind Gegenstand der Designpraxis. Design, der große bunte Vermittler zwischen Objekt und Konsument erfindet sich dabei auch immer wieder selbst neu. Und die Kritik? Die Kritik des Designs muss sich auch erneuern.

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Weit weg statt nur dabei

Es gibt immer mehr Designbüros und Werbeagenturen; dazu eine Unzahl von Werbetechnikern, Web-Designern, Mediengestaltern, Mediaberatern – und da machen mittlerweile alle alles.

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Politik. Bildung. Design.

Die vergessene Dreifaltigkeit – Schauen wir genau hin: Alle drei Begriffe beschreiben den gleichen Prozess, der zu einer Ordnung von einzelnen Informationen, Ideologien, Einheiten führt. Alles soll sich im Ganzen fügen, verbinden, sammeln, formen. Politik gestaltet unsere tägliche Ordnung. Auch wenn wir es nicht zugeben, wir bevorzugen es, alles in verlässlichem Zustand vorzufinden. Laut einer der gängigsten Definitionen lässt uns Bildung “mehr Mensch sein” – Der gesellschaftskritische Schriftsteller Wilhelm Raabe stellte zurecht fest: „Dem ungebildeten Menschen erscheint alles als Einzelheit, dem Gebildeten alles im Zusammenhange. (…)“. So fügt sich Design nahtlos hier an und gibt diesem Streben nach Struktur und Zusammenhang schließlich die Form. Doch inwiefern ist diese Kenntnis von dieser Dreifaltigkeit für uns Designer dienlich?

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Das Ende der Disziplinen

Wohin bewegt sich die Kunst? – Betrachtet man die Gegenwart, liegt die Antwort nah: in Richtung Angewandte! Oder ist es vielleicht doch andersherum?

Auf der diesjährigen Venedig Biennale präsentiert sich die Kunst in Gestalt(ung). Was im Deutschen Pavillon unter der kuratorischen Leitung von Nicolaus Schafhausen von Liam Gillick als Küchenpräsentation mit Haustier gezeigt wurde, sorgte nicht nur für Verwirrung beim Kunstpublikum, sondern hinterfragte die Disziplin Kunst. Ist die Darstellung einer aus Tannenholz gezimmerten Küche nun Kunst oder doch schon Design? Oder entsprachen die bisherigen Arbeiten von KünstlerInnen wie beispielsweise Isa Genzken und Martin Kippenberger viel mehr der Erscheinungsform Kunst als es Liam Gillicks Werk gelingt?

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Sachlich, mündig, jung …? Kritiker gesucht!

Was ist Designkritik? Ein verschwindende Disziplin? Ein durch Marketing und Medienwechsel in die Bedeutungslosigkeit verzerrtes Genre? – Nein, behaupten die Initiatoren der Plattform designkritik.dk und stellen eine unabhängige Plattform zur Diskussion. Der Artikel erschien in der Ausgabe 07/2009 der Zeitschrift Novum.

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